Arûbir
(Feywind-Saga 3)
– Peter Hohmann –

»Ob es Instinkt war oder einfach nur eine dumme Idee – Feywind nickte und sagte: „Nun gut. Aber trödel nicht herum. Wir müssen hier weg.“«

– Arûbir (Feywind Saga Bd.3), Peter Hohmann, Seite 340


Klappentext:
Nach einer Konfrontation mit dem Dämonenfürsten gelangen Feywind und die Gefährten nach Arûbir. Unter der märchenhaften Fassade dieser Stadt jedoch lauert das Böse. Ihr Vorhaben, so rasch wie möglich in die Heimat zurückzukehren, steht unter keinem guten Stern.

Zudem ist der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe brüchig, denn Valdor Parimar ist sowohl Cassida als auch Shnurk ein Dorn im Auge. Feywinds Hoffnung, dem Westreich in naher Zukunft beistehen zu können, schwindet mehr und mehr.
Reichsverweserin Nalda indes ist auf jede Hilfe angewiesen, da ihre Machtposition alles andere als gefestigt ist. Die Lage scheint aussichtsloser denn je.


Inhaltsangabe:

Nach den Ereignissen aus Band 2 finden sich Feywind und seine Freunde in der Dämonenwelt wieder und tatsächlich gelingt es Feywind, sein Dämonenmahl loszuwerden und an Valdor zurückzureichen. Damit schließt sich ein Kreis, nachdem Valdor damals Shnurk gegen sein Leben eintauschte.

Die ungleichen Gefährten müssen anschließend jedoch aus der Dämonenwelt flüchten und finden sich anschließend in der Stadt Arûbir wieder, wo sie eine Möglichkeit finden müssen, Mangdalan zu helfen. Welcher bei einem Angriff leider verletzt wurde.

Derweil gibt Nalda als Reichsverweserin ihr Bestes, um di Fürsten des Westreiches auf ihre Seite zu ziehen und Bündnisse zu schließen. Sie hat erfahren, was im Ostreich passiert ist und was Brenden plant. Das Westreich muss sich gegen das Ostreich wappnen.


Meinung:

Der Schreibstil ist einfach grandios – der trockene Humor bleibt für mich das absolute Highlight des Buches.

Auch die Handlung hat mir wieder sehr gefallen. Zwar steckt diese in Band 3 nicht voller Action wie die vorherigen Bände. Aber an Gefahren, die sich den Freunden in den Weg stellen, mangelt es nicht. Und dahingehend auch nicht an Spannung. Gerade, dass dieser Band etwas ruhiger und die „Probleme“ kleiner waren, hat mir gut gefallen. Man merkt wie auf etwas sehr viel Größeres hingearbeitet wird.

Gleichzeitig erfahren wir als Leser mehr über die Welt und tauchen auch in ein neues Land ein. Ein Volk und die großen „Feinde“ werden dem Leser näher gebracht und die Welt erhält nochmal deutlich an Tiefe und Lebendigkeit.

Zusammen mit neuen sympathischen und unsympathischen Figuren und neuen Gefahren, entwickelt sich eine ganz eigene Spannung.

Die Dynamik zwischen den Figuren funktioniert ebenfalls weiter. Vor allem die verschiedenen Ansichten, die Streitereien und aber auch die ruhigeren Momente, in denen doch einmal Einigkeit herrscht, machen die Figuren alle sehr sympathisch.

Und die Dialoge konnten ebenso begeistern und in ihnen steckt viel Witz.


Fazit:

Band 3 weckt sehr viel Spannung für den nächsten Band. Eine neue Gefahr wird zusätzlich zu den bereits bestehenden aufgebaut. Dieser neue Konflikt im Hintergrund und die Figurenkonstellation machen mich auf jeden Fall neugierig.


Dämonensiegel (Feywind-Saga 2), Peter Hohmann, Hauptkorrektorat: Nina Stietzel, Korrektorat: Berit Jarms, Lektorat: Sandra Gernt, Covergestaltung: Melanie Philippi, Schriftsatz des Covers: Christian Günther


weitere Bücher der Reihe:

Band 1
Band 2
Band 4

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