Fionrirs kleine Reisen
– Andreas Arnold –

Cover zu Fionrirs kleine Reisen

»Vier Drachen schleichen sich über eine weite, offene Fläche an. Gute Idee!«, sagte Fio. »Vielleicht finden wir noch irgendwo ein paar Schellen für unsere Füße. Dann fallen wir nicht nur optisch, sondern auch akustisch kaum auf.«

– Fionrirs kleine Reisen, Andreas Arnold, Fionrir , Seite 135*


Klappentext:
„Fionrirs kleine Reisen“ ist kein Buch. „Fionrirs kleine Reisen“ ist kein Kunstband. „Fionrirs kleine Reisen“ ist kein Musikalbum. „Fionrirs kleine Reisen“ ist alles drei in einem: 14 Kurzgeschichten um den aus der Trilogie „Fionrirs Reise“ bekannten Drachen Fionrir aus der Feder von Andreas Arnold, 14 Illustration von Norman Heiskel und 14 Lieder vom zweifachen Gewinner des Deutschen Rock & Pop Preis Yannick Di Mari. Fionrir ist ein feuerspeiender Bergdrache. Seine Abenteuer füllen drei Bücher, doch seine Geschichten sind noch lange nicht alle erzählt. Inzwischen sind Fionrir und Prinzessin Quirina keine Kinder mehr. Sie und ihre Freunde treten bekannten und unbekannten Widersachern entgegen, treffen alte und neue Weggefährten, bestehen zahlreiche Abenteuer und retten am Ende sogar ein ganzes Königreich. Ob Text, Lied oder Bild: Vierzehn spannende, lustige und überraschende Kurzgeschichten, Zeichnungen und vierzehn eigens komponierte Lieder laden ein, auf völlige neue Weise mit allen Sinnen in die Welt von Fionrir und seinen Freunden einzutauchen.


Inhaltsangabe:

Eine großartige Inhaltsangabe kann ich hier gar nicht geben, einfach weil es kleine Kurzgeschichten sind, die dem Leser nochmals mit Handlungen nach den drei Hauptbänden der Reihe erfreuen. Die Charaktere sind älter geworden, Quirina und auch Fionrir werden vor andere und neue Probleme und Widersacher gestellt. Seien es Ritterturniere, Höhlensuchen, das Beilegen von alten Rivalitäten und das knüpfen neuer Freundschaften.

Der Frieden zwischen den Drachen und den Menschen und ihr Zusammenleben stehen im Mittelpunkt. Und während ein alter Feind in der Wüste für Unruhe sorgt, versucht an anderer Stelle ein neuer Feind Lindheim mit einer mächtigen Armee anzugreifen. Menschen und Drachen müssen erneut zusammenarbeiten, um diese beiden Widersacher endgültig in ihre Schranken zu weisen.


Meinung:

Der Schreibstil ist wieder gewohnt hochwertig und lässt sich wunderbar lesen. Er zieht den Leser sofort zurück in die Welt rund um Fionrir und seine Freunde. Und spricht in seiner Leichtigkeit sowohl Kinder an, ist aber mit seinen vielen Anspielungen aber durchaus auch wieder etwas für die junggebliebenen Erwachsene. Auch die szenischen Zeichnungen sind wieder sehr schön gemacht.

Das große Highlight sind in dieser Sammlung kleiner Kurzgeschichten aber auch die Musikstücke, die den jeweiligen Inhalt der Geschichte nochmal musikalisch wiedergeben. Die Lieder sind wirklich sehr cool und mache davon werden zu fiesen werden zu Ohrwürmern / Ohrdrachen.

Die kurzen und auch mal längeren Geschichten greifen teils wunderbar ineinander und ergänzen sich gegenseitig. So wirkt es am Ende doch wie eine zusammenhängende Geschichte, die in immer kleinen Teilen aus unterschiedlichen Perspektiven und der Vielzahl an Charakteren erzählt wird und nochmal einen Blick zurückwirft und den Leser nochmals ein Teil dieser Welt sein lässt.

Das Kindliche in den Verhaltensweisen und den Figuren bleibt erhalten und auch die Namen und Ereignisse sind wieder wunderbar humoristisch aufgearbeitet.


Fazit:

Eine tolle Ergänzung zu den drei Hauptbänden der Reihe, die sowohl mit den Texten, als auch den gewohnt tollen Illustrationen Spaß macht, der in diesem kleinen Kurzgeschichten-Sammelband noch mit tollen kleinen Musikstücken untermalt werden.


*Fionrirs kleine Reisen, Andreas Arnold, 1. Auflage 2/200, Reimheim-Verlag, Mit Musik von Yannick Dr Mari, und Illustrationen von Norman Heikel
ISBN: 9783-94553244-7


2 Comments on “Fionrirs kleine Reisen
– Andreas Arnold –

  1. Danke für diese schöne Rezension. Besonders freut mich, dass die kleinen Verknüpfungen tatsächlich den Eindruck einer zusammenhängenden Geschichte vermitteln konnten. So war es gedacht 🙂

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